Ursprung
Drei Monate, nachdem Buddha gestorben war, versammelten sich 500 Arahantas, um die Lehren des Buddha in schriftlicher Form festzuhalten. Einer dieser 500 Arahantas war Ananda. Er hatte ein fotographisches Gedächtnis und konnte alles, was er von Buddha gehört hatte, Wort für Wort wiedergeben.
Ein Arahanta ist frei von allen Verunreinigungen im Bewusstsein, somit entspricht der Inhalt des Tipitaka der reinen Wahrheit. Man soll aber trotzdem nicht blind glauben, was im Tipitaka geschrieben steht, sondern man soll das Geschriebene studieren und durch Praxis uns Erfahrung herausfinden, dass es wahr ist.
Obwohl einige Veränderungen und Revisionen am Tipitaka in 2,500 Jahren nicht ausgeblieben sind, so wird vermutet, dass ungefähr 90% der darin enthaltenen Lehren unverändert aus der Zeit Buddhas stammen. Ursache dafür war, dass stets viele hundert Mönche den Kanon gemeinsam rezitierten. Als er im Jahr 80 v. Chr. aufgeschrieben wurde, waren grosse Klöster damit beschäftigt, gemeinsam die Texte für nachfolgende Generationen zu kopieren und zu verbreiten. Das beugte willkürlichen Veränderungen vor und machte es schwierig die Texte abzuändern. Kopien dieser ursprünglichen Texte haben bis heute überlebt und werden z.B. in Sri Lanka noch in der alten Form (auf Palmblättern) aufbewahrt. Natürlich kann man heute den Tipitaka in deutscher Sprache Lesen.
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